DAS BUCKOWER GESCHÜTZ

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Das Buckower Geschütz besteht aus dem Geschützrohr, der Lafette und der Protze.

Die Gesamtlänge beträgt 5,30 Meter. Der Achsenabstand beträgt 3 Meter, die Breite 1,85 Meter. Die Länge der Lafette mit Geschützrohr beträgt 4,60 Meter. Das Geschütz wiegt insgesamt stolze 2200 kg!

Die hier erkennbare  Lafette ist ein  fahrbares Gestell auf dem eine Waffe montiert wurde. Eine lafettierte Waffe kann genauer gerichtet werden, und der Rückschlag kann gemindert werden, da Geschütze im Gegensatz zu Handfeuerwaffen immer eine feste Unterlage benötigen. In diese Unterlage integriert sind auch die Vorrichtungen zur Höhen- und Seitenrichtung. Mit der Entwicklung der Feldartillerie wurden die Lafetten,  wie hier erkennbar, immer noch aus Holz, mit großen Rädern versehen und waren auf  Pferdezug ausgelegt. Für den Marsch wurde das Geschütz aufgeprotzt, d.h. die Lafette wurde mit der so genannten Protze verbunden, einem einachsigen Karren, vor den die Pferde gespannt wurden. Um das Geschütz wieder feuerbereit zu machen, musste es vorher abgeprotzt werden.

 

Das Geschützrohr, bestehend aus Vorderlader ohne Züge, wurde im Jahre 1664 bis 1700 gebaut in Schweden. Diese besteht aus Gusseisen.

 

Kaliber: 6 Pfünder

Im 17. Jahrhundert wurden etwa sechs Pferde benötigt, um den sogenannten 6 Pfünder von der Stelle zu bewegen.

     Das Rohr mißt eine  Länge von 2,45 Meter und wiegt 960 kg.

 

Links im Bild: Ist die Lafette erkennbar, auf der das Kanonenrohr befestigt ist.

Rechts im Bild: ist die Protze erkennbar, auf der die Lafette aufgehangen wird (Vorderachse)

Diese wurden originalgetreu in den Jahren  1996 - 1997 nachgebaut.

 

So sah noch das Geschütz August 1997 aus.